Angststörungen
Angst ist eine natürliche Reaktion auf Gefahr. Wenn Ängste jedoch sehr stark werden, immer wieder auftreten oder dazu führen, dass bestimmte Situationen vermieden werden, können sie den Alltag erheblich einschränken.
In meiner Praxis behandle ich Erwachsene mit unterschiedlichen Angststörungen. Gemeinsam schauen wir, was Ihre Angst auslöst und aufrechterhält und wie Sie Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit und Freiheit im Alltag gewinnen können.
Panikstörung mit Agoraphobie
Bei einer Panikstörung mit Agoraphobie besteht häufig die Angst, in bestimmten Situationen eine Panikattacke zu bekommen und nicht entkommen oder keine Hilfe bekommen zu können. Deshalb werden beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen oder bestimmte Orte vermieden. Die Vermeidung kann so weit gehen, dass Panikattacken kaum noch auftreten, weil die entsprechenden Situationen gar nicht mehr aufgesucht werden.
Panikstörung
Eine Panikattacke kann sehr plötzlich auftreten und mit intensiven körperlichen und psychischen Symptomen verbunden sein – etwa Herzrasen, Schwindel, Atemnot oder dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Die Angst vor einer weiteren Attacke kann dazu führen, dass Betroffene ihren Alltag zunehmend einschränken.
Generalisierte Angststörung
Bei einer generalisierten Angststörung stehen häufig anhaltende und schwer kontrollierbare Sorgen im Mittelpunkt. Gedanken kreisen beispielsweise um Gesundheit, Familie, Arbeit oder die Zukunft. Oft kommen innere Unruhe, Anspannung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden hinzu.
Soziale Angststörung
Sie haben große Angst davor, von anderen negativ bewertet, beobachtet oder abgelehnt zu werden? Soziale Situationen können dadurch mit starker Anspannung verbunden sein und werden manchmal zunehmend vermieden. Auch nachträgliches Grübeln über Gespräche oder Begegnungen kann eine wichtige Rolle spielen.
Spezifische Phobie
Bei einer spezifischen Phobie besteht eine ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten, beispielsweise vor Tieren, Spritzen, Höhe oder dem Fliegen. Die Angst kann dazu führen, dass entsprechende Situationen konsequent vermieden oder nur unter großer Anspannung bewältigt werden.
Häufige Symptome
Angst kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Häufig sind unter anderem:
- wiederkehrende Panikattacken
- Herzrasen, Schwindel oder Atemnot
- anhaltende Sorgen und Grübeln
- starke Anspannung und innere Unruhe
- Angst vor negativer Bewertung
- Vermeidung bestimmter Situationen oder Orte
- zunehmende Einschränkungen im Alltag
Mein Therapieansatz
In der Verhaltenstherapie schauen wir gemeinsam, wie Ihre Angst entstanden ist, wodurch sie aufrechterhalten wird und welche Gedanken und Verhaltensweisen dabei eine Rolle spielen.
Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung können Expositionsübungen sein. Dabei geht es darum, sich schrittweise Situationen zu stellen, die bisher aus Angst vermieden wurden, und dabei neue Erfahrungen zu machen. Auch kognitive Methoden können helfen, angstauslösende Gedanken zu überprüfen und einen anderen Umgang mit ihnen zu entwickeln.
Wenn es therapeutisch sinnvoll ist, können Expositionsübungen und Verhaltensexperimente auch außerhalb der Praxis stattfinden. So können Sie neue Erfahrungen direkt in den Situationen machen, in denen Sie sich mehr Sicherheit und Freiheit wünschen.
Sie erkennen sich wieder?
Sie müssen Ihre Beschwerden nicht selbst einordnen können. Im Erstgespräch können wir gemeinsam schauen, was Sie aktuell belastet und ob eine Psychotherapie bei mir für Sie passend ist.
